Der Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS) hat erstmals in seiner 80-jährigen Geschichte eine Frau an der Spitze:
Das Präsidium wählte am 3. Juli die Unternehmerin Ruth Pflaum einstimmig zur Präsidentin. Mit ihrer Wahl übernimmt sie die Führung einer Organisation, die die Interessen zahlreicher Speditions- und Logistikunternehmen in Bayern vertritt.
Ruth Pflaum geht ihren neuen Aufgaben mit Motivation und Verantwortung entgegen: „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das unsere Firmen und die dort Beschäftigten in unsere Arbeit setzen“, sagte Ruth Pflaum nach ihrer Wahl. „Ich nehme mein neues Amt mit Freude, Tatkraft und Begeisterung für die Rolle unserer Branche in der Wirtschaft an.“
Präsidium stellt sich neu auf
Mit der Wahl von Ruth Pflaum geht auch eine personelle Neuausrichtung des Präsidiums einher. Ihr Vorgänger Henning R. Mack prägte den Verband über viele Jahre hinweg. Insgesamt war er 13 Jahre in führender Funktion tätig – zunächst als Vizepräsident und seit 2021 als Präsident. Nun verabschiedet er sich in den Ruhestand.
Ruth Pflaum bringt bereits Erfahrung in der Verbandsarbeit mit. Seit 2021 war sie Vizepräsidentin des LBS und engagierte sich außerdem als Vorsitzende des Fachausschusses Berufliche Bildung. In dieser Funktion setzte sie sich besonders für die Nachwuchsförderung und die Ausbildung in der Speditions- und Logistikbranche ein.
Neuer Vizepräsident ist Josef Heiß, geschäftsführender Gesellschafter eines Unternehmens im Raum Rosenheim. Er gehört seit 2023 dem Präsidium an und übernimmt nun noch mehr Verantwortung. Für den ausscheidenden Henning Mack rückt Herbert Brandl, Prokurist einer Spedition aus Regensburg, neu in das Präsidium nach.
Verantwortung für die Branche
Ihrer Verantwortung für die Speditionsbranche ist sich die neue Präsidentin bewusst. „Unternehmergeist ist das prägende Element unserer gemeinsamen Arbeit“, sagt Ruth Pflaum. „Als Präsidium bringen wir unser Engagement und Wissen ehrenamtlich und aus Überzeugung ein.“ Auf gleicher Ebene sieht das neue Präsidium die Verantwortung für die zahlreichen Unternehmen aus Spedition und Logistik. „Denn sie beweisen jeden Tag landauf und landab ihre Systemrelevanz in Bayern.“
